Materialsammlung:                                              Abiturprüfungen im Fach "Darstellendes Spiel"

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Abiturprüfungen Einreichformular.docx
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Die verfügbaren Abiturprüfungen in der Kurzübersicht

Nr. Kurztitel

Anzahl

Prüflinge

Formale 

Schwerpunkte

Zeitlicher Umfang Art der Prüfung Textgrundlage Prüfungsort/Schuljahr
1

Der Gott des Gemetzels“, Rollenmonolog

1

Figurenarbeit

Lange Vorbereitungs-zeit (ca. 4 Wochen) / Prüfungsdauer: 5-7 Minuten

Gestaltungs-

prüfung mit langer Vorbereitungszeit

Yasmina Reza „Der Gott des Gemetzels“

Seligenstadt, Einhardschule
               
2

Inszenierung einer postdramatischen Textvorlage

3

Figur,

chorische Arbeit, Umgang mit Theaterzeichen

4 Wochen Erarbeitung,

15 Minuten Prüfung

GP mit langer Vorbereitungszeit

Gesine Danckwart: Girls night out

Albert Einstein Schule, Groß-Bieberau, 2014

               
3

Umsetzung einer

Bild-Vorlage in

eine tänzerische

Choreografie

2

Choreografie, Kontaktimprovisation,

Beziehung zweier Figuren durch Bewegung

60 Minuten Vorbereitung, Prüfung: 4 Minuten Tanz, Kurzes Gespräch im Anschluss,

vier Wochen später Reflexions-aufgabe

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

 

Ernst-Reuter Schule 1, Frankfurt am Main 2011

               
4

Umsetzung einer lyrischen Vorlage

in eine

Choreografie

2

Bewegungs-

choreografie,

Textspur,

biografische Texte

60 Minuten Vorbereitung, Prüfung: 3-5 Minuten Tanz, Kurzes Gespräch im Anschluss,

vier Wochen später Reflexions-aufgabe

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

Selma Meerbaum Eisinger:

Träume

Ernst-Reuter Schule 1, Frankfurt am Main 2012

               
5

Inszenierung

einer epischen Vorlage

1

Figurenarbeit,

Monolog,

episches Theater,  Zuschauer-

ansprache, Bühnenelemente

4 Wochen Vorbereitung, Prüfung: 3-5 Minuten,

Kurzes Gespräch im Anschluss,

vier Wochen später Reflexions-aufgabe

Gestaltungsaufgabe mit langer Vorbereitungszeit

Helga Novak: Brief an Medea

Ernst-Reuter Schule 1, Frankfurt am Main 2012

               
6

Kostüm und

Verkleidung in

der Wirklichkeit

und im Theater

1

 

4 Wochen Vorbereitung, Prüfung: 15 Minuten Präsentation,

15 Minuten Gespräch im Anschluss

Präsentations-prüfung

„Kursbuch DS“:

Kostüm und Monologgestaltung, S. 115 – 117.

Erika Fischer-Lichte:

Semiotik des Theaters.

Darin Kap 2.3: Kostüm (S. 120 – 131).

Ernst-Reuter Schule 1, Frankfurt am Main 2012

               
7

Umsetzung einer dramatischen

Vorlage mit performativen

Mitteln

1

Figurenarbeit, Schauspiel-theorien, Performance

60 Minuten, Prüfung: 5 Minuten Präsentation, kurzes Gespräch im Anschluss, Reflexions-aufgabe 4 Wochen später wie mündliche Prüfung in allen anderen Fächern

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

Textsplitter aus Georg Büchner:

Woyzeck

Ernst-Reuter Schule 1, Frankfurt am Main 2012

               
8

Umsetzung einer dramatischen

Vorlage nach Stanislawski

1

Figurenarbeit, Stanislawski, Schauspiel-theorien

60 Minuten, Prüfung: 5 Minuten Präsentation, kurzes Gespräch im Anschluss, Reflexions-aufgabe 4 Wochen

später wie mündliche Prüfung in allen anderen Fächern

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit 5 Minuten

Textsplitter aus Georg Büchner:

Woyzeck

Ernst-Reuter Schule 1, Frankfurt am Main 2012

               
9

Brecht und das experimentelle

Theater

1

Brecht versus Stanislawski

30 min Vorbereitung, 20 min Prüfung

Theorieprüfung

Bertolt Brecht,

Über experimentelles Theater (1939) (Text liegt vor)

Groß-Bieberau 2013
               
10

Inszenierung eines Romanauszugs

3

Bilder und

Atmosphäre, Innenwelten

4 Wochen Erarbeitung, 15 Minuten Prüfung

GP mit langer Vorbereitungszeit

Das Parfum (Kap. 29),

Patrick Süskind, Diogenes 1994, S. 170- 176

Albert Einstein Schule, Groß-Bieberau, 2014

               
11

Dramatischer

Monolog –

chorisches Spiel

3

Chor,

Figuren-

gestaltung

4 Wochen Erarbeitung, 15 Minuten Prüfung

GP mit langer Vorbereitungszeit

Friedrich Schiller:

Die Räuber, Franz von Moor, 1. Akt, 1. Szene

Albert Einstein Schule, Groß-Bieberau, 2014

               
12

Inszenierung einer postdramatischen Textvorlage

3

Figur,

chorische Arbeit, Umgang mit Theaterzeichen

4 Wochen Erarbeitung, 15 Minuten Prüfung

GP mit langer Vorbereitungszeit

Gesine Danckwart:

Girls night out (Text liegt vor)

Albert Einstein Schule, Groß-Bieberau, 2014

               
13

Inszenierung einer Parabel mit postdramatischen Theaterelementen

3

Atmosphäre

und Raum

4 Wochen Erarbeitung, 15 Minuten Prüfung

GP mit langer Vorbereitungszeit

Eine kaiserliche Botschaft,

Franz Kafka (Text liegt vor)

Albert Einstein Schule, Groß-Bieberau, 2014

               
14

Selbstreflexivität

im

postdramatischen Theater

2

Rhythmisierung, Postdramatik

4 Wochen Erarbeitung, 15 Minuten Prüfung

GP mit langer Vorbereitungszeit

Peter Nadas, Beerdigung (Auszug), in „Ohne Pause“ – drei Stücke, Rowohlt Verlag 1999 (Text liegt vor)

Albert Einstein Schule, Groß-Bieberau, 2014

               
15

Form ist Wollust - Postdramatik vs.

andere Form /

Refl: Nach der Postdramatik

2

Postdramatik

und eine

freiegewählte Form

Gest: 60 Min Vorb, max. 10 Min Vorf, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung kurz

Ernst Stadler – Form ist Wollust (1914)

Nach der Postdramatik

(Bernd Stegemann)

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2014

               
16

Lied der Freiheit – Choreografie /

Refl:

Bewegung im Theater

2

Tanz, Rhythmus, Choreografie

Gest: 60 Min Vorb, max. 10 Min Vorf, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung kurz

Aloys Blumauer –

Lied der Freiheit;

Erika Fischer Lichte –

Semiotik des Theaters

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2013

               
17

Wilhelm Busch –

Freude – episches Theater /

Refl: Brecht Schauspielkunst

1

episches Theater

Gest: 60 Min Vorb, max. 10 Min Vorf, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung kurz

Wilhelm Busch –

Doppelte Freude

Bertolt Brecht -

Kurze Beschreibung über eine neue Technik der Schauspielkunst

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2013

               
18

Hungerlied - Figuren-entwicklung / Refl:

(K)eine Rolle spielen

1

Figuren-entwicklung

Gest: 60 Min Vorb, max. 10 Min Vorf, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung kurz

Georg Weerth -

Das Hungerlied (um 1845)

Studt, André 

(K)Eine Rolle spielen

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2014

               
19

Improvisation

und

Status

1

Statusarbeit, Improvisations-theater ...

4 Wochen Vorb, 15 Min Präs, 15 Min Kolloqu

Präsentations-prüfung

Keith Johnstone

Improvisation und Status, ...

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2013

               
20

Leonce und

Lena –

direkte Demokratie /

Refl:

Wie politisch

ist die Postdramatik

2

politisches Theater

Gest: 4 Wochen Vorb, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung lang

Leonce und Lena

Zeitungskommentare zur direkten Demokratie

Hans Thies Lehmann

Wie politisch ist postdramatisches Theater

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2014

               
21

Leonce und

Lena –

politisches Theater /

Refl: Brecht

2

politisches Theater

Gest: 4 Wochen Vorb, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

 

Gestaltung lang

Leonce und Lena

Bertolt Brecht

Ist das epische Theater etwa eine moralische Anstalt?

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2013

               
22

Mützen-

anprobe – Straßentheater und Rhythmus / Refl:

Die sinnliche Macht des Rhythmus

2

Straßentheater, politisches Theater, Rhythmisierung von Szenen

Gest: 60 Min Vorb, max. 10 Min Vorf, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung kurz

Bild:

Mützenanprobe bei der Einstellung im Militär (taz.de)

Hajo Kurzenberger:

Der kollektive Prozess des Theaters

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2014

               
23

Rauchen und Freundschaft –

3 Inszenierungs-prinzipien /

Refl:

Postdramatik

2

Inszenierungs-prinzipien

Gest: 60 Min Vorb, max. 10 Min Vorf, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 30 Min Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung kurz

2 Bilder mit Frauen, die freundschaftlich Rauchen (leider nicht eingescannt)

John von Düffel, Postdramatik und Theaterpraxis

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2013

               
24

Drama in der Postdramatik – Michael Thalheimer

1

Postdramatik, Michael Thalheimer, ...

4 Wochen Vorb, 15 Min Präs, 15 Min Kolloqu

Präsentations-prüfung

Lehmann - Postdramatik, ...

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2014

               
25

Surrealistische Bilderwelten – Robert Wilson

1

Surrealismus, Robert Wilson, ...

4 Wochen Vorb, 15 Min Präs, 15 Min Kolloqu

Präsentations-prüfung

 

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2014

               
26

Szenische Umsetzung und Figurenarbeit nach Gesine Danckwart: „Girlsnightout“

3

Figurenarbeit, chorisches Sprechen, Postdramatik

4 Wochen Erarbeitungszeit

Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit

Gesine Danckwart: girlsnightout

Dreieichschule Langen, 2011- 2012

               
27

Szenische Umsetzung eines Bildimpulses. Auswahl von geeigneten Standbildern, die vor der Präsentation gestellt werden.

2

Situationen gestalten, Figuren finden, Requisiten, Theatrale Zeichensysteme, Stanislawski

60 Minuten

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

Andrea Gronemeyer,

Schnellkurs Theater, Dumont

Dreieichschule Langen 2011-2012

               
28

Szenische Umsetzung eines Bildimpulses, wobei das Requisit Kissen eine polyfunktionale Bedeutung haben soll. Einbauen eines dritten Spielers in das bestehende Bild.

3

Situationen gestalten, Figuren finden, Theatrale Zeichen

60 Minuten

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

Fischer-Lichte,

Semiotik des Theaters. Band 1, Narr-Verlag, 1998

Dreieichschule Langen 2011-2012

               
29

Gestaltung kurzer Mordszenen, die performativ durch Symbole unterstützt werden.

3

Improvisation, Performance, Requisit, Ikon

60 Minuten

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit,

Martin Esslin,

Die Zeichen des Dramas. Ikon, Index, Symbol; Kapitel 4

Dreieichschule Langen

               
30 Prometheus-Mythos 3 Chorisches Theater, Bewegungschoreographie, Geräusche ca. 4 Wochen (6-10 Minuten Präsentation, 10 Minuten Kolloqu)

Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit

Textgrundlage:

Hymne „Prometheus“ von Johann Wolfgang von Goethe

Prälat-Diehl-Schule, Groß-Gerau,  2014
               
31

Dramatisierung und Inszenierung der Fabel „Die Eiche und das Schwein“ nach Lessing

2 Postdramatik, Musikalisierung, Variation, Brecht’sche Lehrtheater 4 Wochen Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit und Reflexionsaufgabe

Bertolt Brecht:

Schriften zum Theater 3. Frankfurt, Suhrkamp, 1967, S. 1022-1025.

Adolf-Reichwein-Gymnasium, Heusenstamm, 2015

               
32

Dramatisierung und Inszenierung der Fabel „Der wilde Apfelbaum“ nach Lessing

2

Postdramatik, parataktischer Zeicheneinsatz, Gestik, Mimik, Paralinguistik, Pollesch

4 Wochen

Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit und Reflexionsaufgabe

Frankfurter Rundschau,

„Oh, das ist überraschend!“, Sylvia Staude, 05.10.2014. Artikel

Adolf-Reichwein-Gymnasium, Heusenstamm, 2015

               
33

Dramatisierung und Inszenierung der Fabel „Der wilde Apfelbaum“ nach Lessing

 

1 Postdramatik, Pollesch, Textfläche, Objekt 4 Wochen Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit und Reflexionsaufgabe s. #33

Adolf-Reichwein-Gymnasium, Heusenstamm, 2015

               
34

Dramatisierung und Inszenierung der Fabel „Die Eiche und das Schwein“ nach Lessing

2

Postdramatik, Bühnengestaltung nach Altmann und Thalheimer, Kartons, Requisiten

4 Wochen Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit und Reflexionsaufgabe

Martin Esslin: Die Zeichen des Dramas. Theater, Film, Fernsehen. Hamburg, rororo, 1989, S. 77.

Adolf-Reichwein-Gymnasium, Heusenstamm, 2015

               
35

Dramatisierung und Inszenierung der Fabel „Der Besitzer des Bogens“ nach Lessing

1 Requisit Seil, Variation, Monolog 60 Minuten Gestaltungsprüfung mit kurzer Vorbereitungszeit und Reflexionsaufgabe s. #34

Adolf-Reichwein-Gymnasium, Heusenstamm, 2015

               
36 Umsetzung einer Bildvorlage in einen Rollenmonolog 1 Rollenfiguren, episches Theater

60 min Vorbereitung, 3-6 min. Prüfung

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

Brecht

"Vergnügungstheater oder Lehrtheater" Ges Werke Bd 15, FFM 1967

BIZ Hermann Hesse, FFM, 2015
               
37

Freie Inszenierung nach einer Bildvorlage (L'Absinthe (Edgar Degas)) - Kurze Vorbereitungszeit - 2 Prüflinge - Reflexion Rimini Protokoll

2

Figurenarbeit, Bildinterpretation

Gestaltungsaufgabe: 1h Vb / Prüfung max. 10 Minuten + Kolloquium

Reflexionsaufgabe: 30min Vb / Prüfung 25 Minuten

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

keine

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2016

 

 

               
38

Choreographieentwicklung nach einer Musikauswahl (Yo Shakespeare (Michael Gordon), Zitterkyrie (Stimmhorn) oder Oh Fortuna aus der Carmina Burana (Carl Orff)) - Kurze Vorbereitungszeit - 3 Prüflinge - Reflexion Musik eröffnet Interpretationsspielräume

3

Choreographie, Chorische Inszenierung, Musikinterpretation

Gestaltungsaufgabe: 1h Vb / Prüfung max. 10 Minuten + Kollequium

Reflexionsaufgabe: 30min Vb / Prüfung 25 Minuten

Gestaltungsaufgabe mit kurzer Vorbereitungszeit

keine

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2016

               
39

Dramatisierung und Inszenierung eines Romanauszugs

2

Figurenarbeit, Kostüm, Choreographie

4 Wochen / 10 Min.

Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit

Das Parfum,

Patrick Süskind

Franziskanergymnasium Kreuzburg Großkrotzenburg, Abitur 2014

               
40 Artaud im Schultheater 2

Theatrale Formensprache Artauds, Raum, Inszenierung

15 Minuten Präsentation, anschließend Kolloquium

Präsentationsprüfung

E.T.A. Hoffmann

„Der Sandmann“

Carl-Schurz-Schule, Frankfurt, 2016

41

Muss Schultheater postdramatisch sein?

2

Postdramatik, naturalistisches Theater nach Stanislawski, Dramatisierung eines epischen Textes

15 Minuten Präsentation, anschließend Kolloquium

 

Präsentationsprüfung

„Brudermord im Altwasser“,

G. Britting

Carl-Schurz-Schule, Frankfurt, 2016

               
42

Die Bedeutung theatraler Zeichen für die Inszenierung einer Szene

3

Theatrale Zeichen, Inszenierung, Theatertheorien

20 Minuten Präsentation, anschließend Kolloquium

Präsentationsprüfung

Daniel Kehlmann

„Ruhm“

Carl-Schurz-Schule, Frankfurt, 2016

               
43

R. Wilson im Schultheater

2

theatrale Formensprache R. Wilsons, Inszenierung

15 Minuten Präsentation, anschließend Kolloquium

Präsentationsprüfung

Sarah Kane

„4.48 Psychose“

Carl-Schurz-Schule, Frankfurt, 2016

               
44

Kann Theater die soziale Wirklichkeit verändern? -  Zeitungstheater nach A. Boal

2

Theater der Unterdrückten nach A. Boal, Zeitungstheater, Inszenierung epischer Texte, Thema: Unterricht für Flüchtlinge

15 Minuten Präsentation, anschließend Kolloquium

Präsentationsprüfung

„Hilfsverein schlägt Alarm |

Kaum Sprach-Unterricht für Flüchtlinge“, http://www.bild.de/regional/bremen, 26.11.2015

„Die Schulen, die Flüchtlinge und die Integration - Im Notfallmodus“ http://www.tagesschau.de, 16.02.2016

Eigene Recherche

Carl-Schurz-Schule, Frankfurt, 2016

               
45

Entsteht durch postdramatische Verfahren eine ästhetische Form? Verweigert diese Form eine Interpretation?

1

Ästhetik des postdramatischen Theaters

4 Wochen Vorbereitungszeit, 15 Min. Präsentation, 15 Min. Kolloquium

Präsentationsprüfung

Lehmann, Hans-Thies:

Postdramatisches Theater. Frankfurt am Main 1999.

Siehe Unterkapitel „Postdramatische Theaterzeichen“,

S. 139-184.

Domanski, Adam:

Schultheater muss postdramatisch sein!

Ein Einwurf aus dem Abseits.

In: Bundesverband Theater in Schulen e.V. (Hrsg.):

Fokus Schultheater 03. Dramafrisch – Lübeck. Hamburg 2004.

Siehe S. 13-16.

Neue Gymnasiale Oberstufe, Außenstelle der Max-Beckmann-Schule/Frankfurt 2016

               
46

Der Ursache für den Zustand der Welt „auf der Spur“ – Tracking als typisch postdramatische theatrale Methode

2-3

Simultanität, Multiperspektivität, Postdramatik, Robert Wilson

6 Wochen Vorbereitungszeit, Prüfungsdauer: 10 min + 10 Auswertungsgespräch pro Schüler/in

(im Zeitraum der Präsentationsprüfungen)

Reflexionsaufgabe an einem anderen Tag

(im Zeitraum der mündlichen Prüfungen)

Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit + Reflexionsaufgabe

Gestaltungsaufgabe:

Artikel aus „Der Postillon“

Reflexionsaufgabe: Texte von/über Robert Wilson

Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen, 2017

               
47

DAS INDIVIDUUM UND DAS SYSTEM

2-3 SuS und als „erlaubte Hilfsmittel“ weitere Spieler/innen

Chorisch vs. Solistisch, Volker Lösch, Bürgerchor, politisches Theater

6 Wochen Vorbereitungszeit, Prüfungsdauer: 10 min + 10 Auswertungsgespräch pro Schüler/in

(im Zeitraum der Präsentationsprüfungen)

Reflexionsaufgabe an einem anderen Tag

(im Zeitraum der mündlichen Prüfungen)

Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit + Reflexionsaufgabe

Gestaltungsaufgabe:

„Das Märchen vom kleinen Herrn Moritz, der eine Glatze kriegte“ (W. Biermann)

Ein Artikel der Schriftstellerin Christa Wolf

Reflexionsaufgabe:

Auszüge aus: http://www.theatercombinat.com/projekte/perser/pdf/pressePerserBs.pdf

dito
               
48

GENDER-KLISCHEES

2 SuS und als „erlaubte Hilfsmittel“ weitere Spieler/innen

Klischee vs. Figur/ Charakter, Commedia dell´Arte, Maske, Kostüm

6 Wochen Vorbereitungszeit, Prüfungsdauer: 10 min + 10 Auswertungsgespräch pro Schüler/in

(im Zeitraum der Präsentationsprüfungen)

Reflexionsaufgabe an einem anderen Tag

(im Zeitraum der mündlichen Prüfungen)

Gestaltungsprüfung mit langer Vorbereitungszeit + Reflexionsaufgabe

Gestaltungsaufgabe:

Loriot: Die Jodelschule

Artikel über Kritik am Gender-Marketing

Reflexionsaufgabe:

Artikel über eine Inszenierung des Regisseurs H. Fritsch

dito
               
49

Gestaltung: Die Entwicklung der Menschheit – Erich Kästner – Figurenentwicklung + Inszenierungsprinzip

Reflexion: FILMEINSATZ Ausschnitte aus Arturo Ui (Heiner Müller) + Interview Martin Wuttke

Spieler Rolle Figur

3

Figurenentwicklung, episches Theater, Theateranalyse

Gest: 60 Min Vorb, max. 10 Min Vorf, 5 Min Kolloqu

Refl (nach ca. 4 Wochen): 60 Min (!!!) Vorb, 20 Min Prf

Gestaltung kurz

Die Entwicklung der Menschheit – Erich Kästner

Arturo Ui (ZDF 1996, Berliner Ensemble, Heiner Müller, Martin Wuttke; Ausschnittszeiten siehe Aufgabenstellung; Interview mit Martin Wuttke (Montage von Ausschnitten zur Einführung des Stückes im Klassenzimmer, Patrick Vanhoucke, 1996)

Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt, 2017

Urheberrecht

Recht auf Anerkennung der Urheberschaft (ein Dritter darf nicht vorgeben, selbst Urheber zu sein); Recht auf Bestimmung der Urheberbezeichnung (der Urheber kann bestimmen, ob das Werk unter seinem Namen, anonym oder unter einem Pseudonym veröffentlicht wird); Veröffentlichungsrecht; Recht auf Untersagung von Entstellungen des Werks (etwa durch Verfälschung); Vervielfältigungsrecht; Verbreitungsrecht (der Urheber kann entscheiden, ob das Original beziehungsweise Vervielfältigungsstücke in den Verkehr gebracht werden); Ausstellungs-, Vortrags- und Aufführungsrecht; Senderecht; Recht, Einwilligungen zu Bearbeitungen oder Umgestaltungen des Werkes zu erteilen.

Wird eines der genannten Rechte vorsätzlich oder fahrlässig verletzt, so kann der Urheber Schadensersatz beziehungsweise Herausgabe des erzielten Gewinns verlangen. Fahrlässigkeit ist schon dann gegeben, wenn man damit rechnen musste, dass das betreffende Werk urheberrechtlichen Schutz genießt. Grundsätzlich gilt hier: Unkenntnis bezüglich des Urheberrechts schützt vor Nachteilen nicht. Eine Fahrlässigkeit ist nur dann auszuschließen, wenn ausnahmsweise besondere Anhaltspunkte dafür vorlagen, dass der Urheber sein Werk zur allgemeinen Nutzung freigegeben hat.

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